
Das Planen eines Mehrgenerationenhauses erfordert eine klare Abstimmung zwischen den Bedürfnissen aller Bewohner. Solche Häuser bieten finanzielle Vorteile, stärken familiäre Bindungen und ermöglichen ein länger selbstständiges Leben älterer Menschen. Damit das Zusammenleben harmonisch funktioniert, müssen sowohl private Rückzugsorte als auch gemeinschaftliche Räume berücksichtigt werden. Folgende Schritte sind zentral:
- Bedürfnisse klären: Welche Anforderungen haben ältere und jüngere Generationen? Barrierefreiheit, Privatsphäre und Gemeinschaftsräume sind wichtige Themen.
- Private Bereiche schaffen: Einliegerwohnungen mit separaten Eingängen fördern Autonomie.
- Gemeinschaftsbereiche planen: Grosse Küchen oder Gärten stärken den Zusammenhalt.
- Barrierefreiheit einbeziehen: Breite Türen, ebenerdige Duschen und Smart-Home-Systeme erleichtern den Alltag.
- Energieeffizienz umsetzen: Wärmepumpen, Solaranlagen und gute Dämmung senken langfristig die Betriebskosten.
Die sorgfältige Planung, wie z. B. durch die Unterstützung der Atanos AG, ist entscheidend, um Konflikte zu vermeiden und ein harmonisches Wohnen zu ermöglichen. Mit durchdachten Konzepten und Förderprogrammen können Kosten gesenkt und der Wert der Immobilie gesteigert werden.
6 Schritte zur Planung eines Mehrgenerationenhauses
Schritt 1: Bedürfnisse jeder Generation ermitteln
Der erste Schritt bei der Planung eines Mehrgenerationenhauses beginnt mit einem offenen Gespräch in der Familie. Dabei werden die Wünsche und Erwartungen aller Beteiligten gesammelt und besprochen. Klären Sie grundlegende Fragen wie: Wer wird hier wohnen? Wo soll das Haus stehen? Soll es ein Neubau oder ein Umbau werden? Diese Diskussionen schaffen eine Grundlage, um die Balance zwischen Gemeinschaft und Privatsphäre zu wahren. Halten Sie die gesammelten Bedürfnisse schriftlich fest, um eine klare Planung zu ermöglichen.
Die unterschiedlichen Generationen bringen jeweils eigene Anforderungen mit: Ältere Menschen benötigen barrierefreie Zugänge, ebenerdige Duschen und breitere Türen. Erwachsene schätzen Privatsphäre und freuen sich über Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Kinder hingegen brauchen sichere Spielbereiche, Platz zum Lernen und Nähe zu den Grosseltern, etwa für Hilfe bei den Hausaufgaben. Es ist essenziell, diese verschiedenen Bedürfnisse frühzeitig zu dokumentieren.
Neben den persönlichen Bedürfnissen sollten auch die finanziellen Aspekte und die Trennung von privaten und gemeinschaftlichen Bereichen geklärt werden. Überlegen Sie, wie die Kosten verteilt werden können, um finanzielle Eigenständigkeit zu gewährleisten. Legen Sie fest, welche Räume gemeinschaftlich genutzt werden – etwa eine grosse Küche oder ein Garten – und welche Bereiche privat bleiben. Separate Eingänge für einzelne Wohneinheiten können zusätzlich helfen, die Privatsphäre zu wahren.
Ein weiterer Punkt ist die Berücksichtigung verschiedener Lebensphasen. Flexible Grundrisse und Mehrzweckräume bieten die Möglichkeit, das Haus an veränderte Bedürfnisse im Laufe der Zeit anzupassen.
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Schritt 2: Private Wohnbereiche gestalten
Ein Mehrgenerationenhaus funktioniert besonders gut, wenn jede Generation ihren eigenen Rückzugsort hat. In der Schweiz hat sich das Konzept der Einliegerwohnung etabliert. Dabei gibt es eine Hauptwohnung sowie abgeschlossene Einheiten für weitere Familienmitglieder. Diese Einheiten sind vollständig ausgestattet – mit eigener Küche, eigenem Bad und separaten Waschmöglichkeiten. Das sorgt nicht nur für mehr Privatsphäre, sondern hilft auch, alltägliche Konflikte zu vermeiden und die finanzielle Unabhängigkeit jeder Generation zu erhalten. Eine professionelle Käuferberatung für Immobilien kann dabei helfen, die finanzielle Machbarkeit und Objektprüfung frühzeitig abzuklären.
Separate Eingänge sind ein weiterer wichtiger Punkt. Sie ermöglichen Autonomie und stärken das persönliche Rückzugsgefühl. Eine geschossweise Aufteilung kann diese Privatsphäre zusätzlich unterstützen. Es ist auch sinnvoll, private Räume einzuplanen, in denen sich alle Bewohner, ob jung oder alt, ungestört entspannen können.
Ein oft übersehener Faktor ist die akustische Trennung. Gute Schalldämmung an Decken und Wänden, besonders in den gemeinsam genutzten Bereichen, trägt erheblich zu einem entspannten Miteinander bei. Materialien wie Holz sind dabei eine hervorragende Wahl – sie schaffen nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern strahlen auch Wärme und Geborgenheit aus.
Trotz der Wichtigkeit von Privatsphäre sollten Gemeinschaftsbereiche nicht fehlen. Ein grosser Garten oder eine offene Küche sind ideale Orte, um die familiäre Bindung zu stärken. Diese Balance zwischen Rückzugs- und Gemeinschaftsräumen ermöglicht ein harmonisches Zusammenleben, bei dem soziale Kontakte und gegenseitige Unterstützung gefördert werden, ohne die Eigenständigkeit der einzelnen Generationen einzuschränken.
Schritt 3: Gemeinschaftsbereiche für familiären Zusammenhalt schaffen
Nachdem die privaten Wohnbereiche gestaltet sind, liegt der Fokus auf den Gemeinschaftsräumen – dem Herzstück eines Mehrgenerationenhauses. Diese Bereiche fördern nicht nur das Zusammenleben, sondern auch den Austausch zwischen den Generationen. Eine offene Küche mit einer Fläche von 25–30 m², idealerweise mit Kochinsel, bietet den perfekten Ort für gemeinsames Kochen, spontane Gespräche und eine unkomplizierte Kinderbetreuung. Während Grosseltern vielleicht Kekse backen, können die Eltern ein Auge auf die Kinder haben. Auch Aussenbereiche spielen eine wichtige Rolle in diesem Konzept.
„Gemeinsame Räume, wie ein großer Wohnbereich oder eine offene Küche, laden dazu ein, Zeit miteinander zu verbringen und die Familienbande zu stärken." - Blockhaus Schweiz
Ein zentraler Garten mit Pavillon oder Grillplatz schafft zusätzlichen Raum für gemeinsame Aktivitäten wie Gartenarbeit oder Grillabende. Die Gestaltung sollte so flexibel sein, dass verschiedene Bedürfnisse parallel berücksichtigt werden können: Kinder toben auf dem Rasen, während Senioren in ruhigen Ecken die Natur geniessen. Diese Vielfalt ermöglicht es jedem, den Aussenbereich nach seinen Vorstellungen zu nutzen.
Barrierefreiheit ist ein zentraler Aspekt bei der Planung von Gemeinschaftsbereichen. Breite Türen, schwellenlose Übergänge und ausreichend Bewegungsfreiheit sorgen dafür, dass auch mobilitätseingeschränkte Familienmitglieder aktiv teilnehmen können. Dies ist besonders für ältere Menschen wichtig, da der regelmässige Kontakt mit jüngeren Generationen ihre soziale Einbindung stärkt.
Um Konflikte zu vermeiden, sind klare Absprachen zur Nutzung der Gemeinschaftsbereiche essenziell. Eine offene Kommunikation über Zeiten und Nutzungsweisen fördert den gegenseitigen Respekt und hilft, Grenzen der einzelnen Generationen zu wahren. So entsteht ein harmonisches Miteinander, in dem gegenseitige Unterstützung selbstverständlich wird – sei es, wenn Grosseltern bei den Hausaufgaben helfen oder Eltern administrative Aufgaben übernehmen. Mit klaren Regeln wird das Ziel eines friedlichen und unterstützenden Mehrgenerationenhauses greifbar.
Schritt 4: Barrierefreiheit und Anpassungsfähigkeit einplanen
Sobald die individuellen Bedürfnisse geklärt und das Raumkonzept erstellt sind, wird die barrierefreie Planung zum zentralen Element. Ein Mehrgenerationenhaus muss anpassungsfähig bleiben. Was heute ein Kinderzimmer ist, könnte morgen ein Homeoffice oder ein barrierefreies Schlafzimmer sein. Eine vorausschauende Planung schafft die Grundlage für diese Flexibilität.
Einige wichtige Punkte der barrierefreien Gestaltung sind:
- Breitere Türen und Bewegungsflächen: Türen mit einer Breite von mindestens 90 cm und Bewegungsflächen von mindestens 120 cm ermöglichen eine komfortable Nutzung mit Gehhilfen oder Rollstühlen.
- Ebenerdige Eingänge: Ein schwellenloser Zugang oder eine Rampe erleichtert den Eintritt für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Personen mit Gehhilfen.
- Angepasste Badezimmer: Bodengleiche Duschen, Haltegriffe und unterfahrbare Waschtische sorgen für mehr Flexibilität und Sicherheit.
- Ergonomische Küchen: Arbeitsflächen sollten so gestaltet sein, dass sie auch im Sitzen problemlos genutzt werden können.
Auch die technische Ausstattung spielt eine wichtige Rolle. Ein Schlafzimmer im Erdgeschoss sollte zum Beispiel genügend Platz für ein Pflegebett bieten, falls dieses später benötigt wird. Mehrzweckräume können im Laufe der Zeit flexibel umgestaltet werden. Während der Bauphase sollte zudem der mögliche Einbau eines Aufzugs berücksichtigt werden.
Die Kosten für barrierefreies Bauen liegen etwa 5–10 % höher, doch Förderprogramme wie das KfW-Programm 159 bieten Unterstützung. Es gibt Kredite bis zu 50'000 € sowie Zuschüsse von bis zu 4'000 € pro Person. Diese Investitionen lohnen sich langfristig, da barrierefreie Immobilien oft ihren Wert besser halten und eine grössere Zielgruppe ansprechen.
Zusätzlich können Smart-Home-Systeme den Alltag erleichtern. Automatisierte Steuerungen für Beleuchtung, Sicherheit und Rollläden sind besonders nützlich für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Solche Massnahmen schaffen die Grundlage für ein flexibles und zukunftssicheres Wohnen.
Schritt 5: Energieeffiziente und kostensparende Merkmale einbauen
Neben der barrierefreien Gestaltung spielt die Energieeffizienz eine zentrale Rolle beim Bau von Mehrgenerationenhäusern. Da solche Häuser in der Regel mehr Energie verbrauchen als Einfamilienhäuser, lohnt es sich besonders, in moderne Technologien zu investieren, die sowohl die Umwelt schonen als auch die laufenden Kosten reduzieren. Ein gutes Beispiel sind Wärmepumpen, die in der Schweiz weit verbreitet sind. In Kombination mit einer hochwertigen Wärmedämmung helfen sie, CO₂-Emissionen zu senken und die Heizkosten langfristig zu minimieren. Ergänzend dazu tragen intelligente Steuerungssysteme zur Optimierung des Energieverbrauchs bei.
Photovoltaik-Anlagen sind eine weitere sinnvolle Investition. Sie ermöglichen die Stromproduktion direkt vor Ort und machen das Haus unabhängiger von externen Energiequellen. Wer nach besonders effizienten Standards bauen möchte, kann sich an Minergie-Vorgaben orientieren, wie etwa beim Passiv- oder Plusenergiehaus. Solche Konzepte minimieren den Energieverbrauch erheblich. Smart-Home-Systeme sind ebenfalls eine gute Ergänzung, da sie Heizungen und Beleuchtung automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Das spart nicht nur Energie, sondern verhindert auch unnötige Kosten. Für ein angenehmes Zusammenleben mehrerer Generationen ist zudem eine durchdachte Schalldämmung wichtig. Doppelwände aus ökologischen Dämmstoffen, schalldämmende Türen und schwimmende Estriche tragen dazu bei, die Geräuschkulisse deutlich zu reduzieren.
Auch wenn die Anfangsinvestitionen höher ausfallen, machen sich diese durch deutlich niedrigere Energiekosten schnell bezahlt. Darüber hinaus bieten viele Kantone und Gemeinden Förderprogramme für energieeffizientes Bauen an. Eine frühzeitige Beratung durch Architekten und Energieplaner ist dabei entscheidend. Sie hilft nicht nur, die kantonalen Energievorschriften – oft auf Grundlage der MuKEn-Standards – einzuhalten, sondern auch, Fördergelder optimal zu nutzen.
Die richtige Bauweise und sorgfältige Planung sind also entscheidend, um den gewünschten Energiestandard zu erreichen und langfristig von den Vorteilen zu profitieren.
Schritt 6: Nutzen Sie die Dienstleistungen der Atanos AG für Ihr Projekt

Nach der sorgfältigen Planung der barrierefreien und energieeffizienten Details bringt die Beratung der Atanos AG Ihr Mehrgenerationenprojekt auf die nächste Stufe.
Die Planung eines Mehrgenerationenhauses ist komplex und erfordert tiefgehendes Fachwissen. Die Atanos AG bietet Dienstleistungen, die Sie von der ersten Immobilienbewertung bis zur Umsetzung von Umbaumassnahmen begleiten. Gerade bei Mehrgenerationenprojekten ist professionelle Unterstützung entscheidend, da die Planungsphase in der Regel 4 bis 6 Monate dauert und eine enge Zusammenarbeit zwischen Architekten, Energieberatern und Rechtsexperten nötig ist.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, bietet die Atanos AG verschiedene Pakete, die jeden Schritt der Planung abdecken. Ein guter Einstieg ist das Käufer-Check-Paket (CHF 990.–). In einer persönlichen Beratung wird Ihre finanzielle Situation analysiert und geprüft, ob eine Immobilie für Mehrgenerationenwohnen geeignet ist. Dabei wird besonders auf die Infrastruktur geachtet, wie die Nähe zu Schulen, Arbeitsplätzen und Senioreneinrichtungen. Wichtig: Begriffe wie «seniorengerecht» oder «barrierereduziert» sind rechtlich nicht definiert. Verlassen Sie sich stattdessen auf Standards wie «barrierefrei» nach DIN 18040-2.
Für eine detaillierte Prüfung bietet sich die Objekt- & Kaufpreisprüfung (CHF 3'390.–) an. Dieses Paket beinhaltet eine Vor-Ort-Besichtigung, bei der unter anderem geprüft wird, ob Flure mindestens 1,20 Meter breit sind oder ob Duschen ebenerdig umgebaut werden können. Die Umgestaltung eines bestehenden Elternhauses ist dabei oft um 35 % günstiger. Zusätzlich unterstützt Atanos AG bei der Finanzierungsberatung, insbesondere wenn mehrere Einkommensquellen, Renten oder Förderprogramme berücksichtigt werden müssen.
Das umfassendste Angebot ist die Komplettbegleitung (CHF 7'500.–). Dieses Paket enthält alle Leistungen der vorherigen Angebote sowie die Prüfung von Verträgen, Unterstützung bei Verhandlungen und die Koordination mit Notaren. Auch die Abstimmung von Renovationsmassnahmen wird übernommen, um sicherzustellen, dass Umbauten sowohl den aktuellen Energiestandards als auch den barrierefreien Anforderungen entsprechen. Da 28 % der Mehrgenerationenprojekte ohne klare rechtliche Regelungen zu Konflikten führen, ist diese Begleitung besonders wertvoll. Planen Sie zudem einen finanziellen Puffer von 15–20 % für unvorhergesehene Kosten ein.
Mit diesen Dienstleistungen legt die Atanos AG den Grundstein für ein harmonisches und zukunftssicheres Mehrgenerationenwohnen.
Fazit: Planung Ihres Mehrgenerationenhauses
Die Planung eines Mehrgenerationenhauses verlangt eine sorgfältige Abstimmung zwischen Privatsphäre, Gemeinschaft, Barrierefreiheit und Energieeffizienz. Wie in den vorherigen Schritten beschrieben, sind klare und offene Planungsgespräche der Schlüssel, um die Bedürfnisse aller Generationen zu erfassen. Katja Bürmann, Beraterin für Neues Wohnen, bringt es treffend auf den Punkt:
«Die gute Differenzierung zwischen privaten und (halb-)öffentlichen Räumen wird auch durch eine gute Architektur ausgebildet».
Diese Überlegungen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung, bei der professionelle Unterstützung eine zentrale Rolle spielt.
Barrierefreie Lösungen sollten frühzeitig berücksichtigt werden, wie in Schritt 4 erläutert. Zwar können dadurch moderate Mehrkosten entstehen, doch eine durchdachte Planung zahlt sich langfristig aus. Ebenso senken energieeffiziente Massnahmen – wie in Schritt 5 beschrieben – die Betriebskosten und tragen zu einem nachhaltigen Wohnkonzept bei. Durch zentrale Gemeinschaftsbereiche und getrennte Eingänge wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zusammenleben und individueller Autonomie geschaffen. Separate Zähler helfen zusätzlich, die Kosten transparent zuzuordnen.
Die rechtlichen und technischen Anforderungen solcher Projekte – etwa die Wahl einer passenden Rechtsform wie einer GbR – machen eine professionelle Begleitung unverzichtbar. Die Atanos AG bietet mit ihrer regionalen Expertise im Aargau wertvolle Unterstützung. Aktuell entstehen innovative Mehrgenerationenprojekte in Möriken-Wildegg, Schinznach und Zofingen. Mit umfassender Beratung können Sie Ihr Mehrgenerationenhaus zukunftssicher und erfolgreich realisieren.
FAQs
Wie teilt man die Kosten fair unter allen Generationen auf?
Um die Kosten gerecht zu verteilen, ist es wichtig, eine transparente Regelung zu treffen. Diese kann sich entweder an den Nutzungsanteilen oder an den individuellen Bedürfnissen orientieren.
Gemeinsame Ausgaben – wie etwa für Gemeinschaftsbereiche oder Renovierungen – lassen sich beispielsweise anhand der Quadratmeterzahl oder der Nutzungsintensität aufteilen. Damit es später keine Missverständnisse gibt, empfiehlt es sich, solche Vereinbarungen schriftlich festzuhalten. So bleibt die Aufteilung klar und nachvollziehbar für alle Beteiligten.
Welche Räume sollten wirklich getrennt sein?
Räume, die die Privatsphäre der Bewohner wahren, sollten klar voneinander abgegrenzt sein. Dazu zählen vor allem Schlafzimmer, Badezimmer und eventuell separate Küchen. Diese Bereiche bieten jeder Generation die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und persönliche Freiräume zu geniessen. Gleichzeitig können Gemeinschaftsbereiche wie das Wohnzimmer, Esszimmer oder der Garten für gemeinsame Aktivitäten und das Zusammensein genutzt werden, was den Austausch und das Miteinander fördert.
Welche Fördergelder gibt es in der Schweiz?
In der Schweiz gibt es zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung und steuerliche Vorteile für den Bau oder die Renovierung von Mehrgenerationenhäusern zu erhalten. Dazu zählen:
- Steuerliche Abzüge: Bestimmte Kosten können von der Steuer abgesetzt werden, insbesondere wenn sie mit energieeffizientem oder nachhaltigem Bauen zusammenhängen.
- Kantonale und bundesweite Förderprogramme: Je nach Kanton stehen unterschiedliche Programme zur Verfügung, die finanzielle Anreize bieten.
- Zuschüsse für nachhaltiges Bauen: Förderungen für umweltfreundliche Bauweisen oder Renovationen, die Energie sparen, sind ebenfalls erhältlich.
Es ist ratsam, sich über die spezifischen Fördermöglichkeiten in Ihrem Kanton zu informieren, da die Angebote variieren können. Ein Blick auf die kantonalen Webseiten oder eine Beratung bei den zuständigen Behörden kann dabei helfen, die besten Optionen zu finden.
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