Einbauschränke: Planung von Grund auf

Jürg Furter
05.08.2026
Einbauschränke: Planung von Grund auf

Wenn ich einen Einbauschrank plane, entscheide ich zuerst drei Dinge: Was muss rein, wie viel Platz ist da, und was darf es in CHF kosten? Genau dort passieren die meisten Fehler - nicht erst bei der Montage.

Ich fasse den Kern so zusammen: Ein guter Einbauschrank steht auf sauberem Aufmass, klarer Innenaufteilung, passender Türwahl und sauber verglichenen Offerten. Für Aarau und Baden gilt das umso mehr, weil ältere Liegenschaften oft krumme Wände, Dachschrägen oder heikle Anschlüsse haben.

Das nehme ich aus dem Artikel mit:

  • Bestand zuerst zählen: Hängen, Falten, Schuhe, Taschen, Koffer
  • Raum an drei Punkten messen: immer das kleinste Mass verwenden
  • Toleranzen einplanen: meist 2 cm, bei hohen Schränken teils 3–5 cm
  • Tiefe nach Nutzung planen: Hängekleidung meist 60 cm, Fächer oft 30–40 cm
  • Ergonomie beachten: tägliche Dinge in die Zone von 60 bis 180 cm
  • Türen nach Raum wählen: Drehtüren brauchen etwa 50–60 cm davor, Schiebetüren nicht
  • Material nach Alltag wählen: Melamin ist oft pflegeleichter als Lack, Furnier oder Massivholz
  • Offerten sauber prüfen: mindestens 3 Offerten, alle Positionen einzeln in CHF
  • Kosten grob einordnen: oft CHF 800–2'500 pro Laufmeter, Montage meist CHF 90–120 pro Stunde
  • Abnahme nie nebenbei machen: Türen, Spaltmasse, Auszüge, Licht und Oberflächen einzeln prüfen

Für mich ist der Punkt klar: Ein Einbauschrank ist kein Möbelkauf wie jeder andere. Wenn das Aufmass oder die Innenaufteilung nicht stimmt, wird es auf der Baustelle schnell teuer. Mit einer kurzen Bedarfsliste, einer Massskizze und klaren Offertunterlagen spare ich mir später viel Ärger.

Gerade in Aarau und Baden lohnt sich das bei Umbauten in älteren Häusern. Dort machen Sockelleisten, Heizkörper, schiefe Decken oder kalte Aussenwände oft den Unterschied zwischen einem Schrank, der gut läuft, und einem, der im Alltag stört.

Punkt Wichtiger Richtwert
Hängekleidung ca. 60 cm Innentiefe
Gefaltete Kleidung ca. 30–40 cm Tiefe
Tägliche Griffzone ca. 60–180 cm
Drehtüren ca. 50–60 cm Freiraum
Planungstoleranz meist mind. 2 cm
Einbauschrank-Kosten ca. CHF 800–2'500/lfm
Montage ca. CHF 90–120/Stunde

Kurz: Ich plane erst den Bedarf, dann den Raum, dann das Innenleben - und erst danach Material und Preis. Genau so bleibt der Schrank im Alltag nutzbar und das Budget eher unter Kontrolle.

Einbauschrank planen: 4 Schritte von der Idee zur Abnahme

Einbauschrank planen: 4 Schritte von der Idee zur Abnahme

Schritt 1: Stauraumbedarf ermitteln und den Raum ausmessen

Festhalten, was in den Schrank muss

Aus einem groben Ziel wird jetzt ein klarer Stauraumbedarf. Am besten erfassen Sie zuerst, was tatsächlich in den Schrank soll. Teilen Sie Ihren Bestand in Hängen, Falten, Schuhe, Taschen/Koffer und Textilien ein.

Danach übersetzen Sie diese Gruppen direkt in Platzbedarf. Für Kleiderbügel rechnen Sie mit 3–4 cm Stangenbreite pro Stück. Gefaltete Kleidung braucht meist 35–45 cm Tiefe und 25–35 cm Fachhöhe pro Stapel. Für Schuhe sind 18–22 cm Höhe pro Reihe ein guter Richtwert. Grössere Dinge brauchen mindestens 50–60 cm Fachhöhe bei voller Schranktiefe. Dazu kommen 10–20 % Reservekapazität. Das wirkt unspektakulär, macht im Alltag aber einen grossen Unterschied: Der Schrank bleibt nutzbar und kippt nicht sofort ins Chaos, wenn später noch etwas dazukommt.

Breite, Höhe, Tiefe und alle Hindernisse messen

Messen Sie Breite, Höhe und Tiefe jeweils an drei Punkten. Entscheidend ist immer das kleinste Mass. Tragen Sie alle Werte konsequent in Millimetern ein, denn Schreiner und Lieferanten arbeiten damit.

Ebenfalls wichtig: alles festhalten, was die Planung beeinflusst. Dazu gehören Sockelleisten, Steckdosen, Schalter, Heizkörper sowie Türen und Fenster mit genauer Position und Grösse. Für den Start reicht meist eine einfache Massskizze zusammen mit ein paar Fotos.

Zugangszonen nach Nutzungshäufigkeit einteilen

Die ergonomische Hauptzone liegt ungefähr zwischen 60 cm und 180 cm Griffhöhe. Genau dort sollte alles hin, was Sie fast jeden Tag brauchen: Arbeitskleidung, oft getragene Schuhe oder Alltagstaschen.

Alles, was seltener zum Einsatz kommt, kann in die Randzonen wandern. Saisonkleidung, Festgarderobe und Koffer passen gut nach oben, also über 180 cm, oder ganz nach unten unter 60 cm. Dort ist bei Bedarf auch eine kleine Trittleiter sinnvoll.

Für Hängekleidung planen Sie 60 cm Innentiefe ein. Bei gefalteter Kleidung reichen in den meisten Fällen 30–40 cm Tiefe. Diese Aufteilung ist die Basis für den nächsten Schritt, wenn es um Türen, Fächer und Einbauten geht.

Schritt 2: Aufteilung, Türen und Inneneinrichtung planen

Sobald die Masse aus Schritt 1 stehen, geht es an die eigentliche Planung: Welche Türen passen zum Raum? Und wie soll der Schrank innen aufgeteilt sein, damit er im Alltag gut funktioniert?

Drehtüren oder Schiebetüren wählen

Die Türwahl hängt vor allem davon ab, wie viel Platz vor dem Schrank frei ist. Drehtüren brauchen einen Schwenkbereich von etwa 50–60 cm. Schiebetüren kommen ohne diesen Bereich aus und passen deshalb oft besser in enge Grundrisse. Der Haken: Es ist immer nur ein Teil des Schranks gleichzeitig offen.

Kriterium Drehtüren Schiebetüren
Platzbedarf vor dem Schrank Ca. 50–60 cm Schwenkraum nötig Kein Schwenkraum nötig
Zugänglichkeit Voller Überblick, alles gleichzeitig offen Immer nur ein Bereich zugänglich
Montageaufwand Gering, justierbare Scharniere Höher, präzise Schienenausrichtung nötig

Wenn zwei Personen den Schrank oft gleichzeitig nutzen, haben Drehtüren einen klaren Vorteil. Mehrere Fächer können offen bleiben, und man kommt ohne Warten an alles ran. In schmalen Zimmern, engen Fluren oder bei Schränken direkt neben dem Bett sind Schiebetüren dagegen meist die sinnvollere Wahl.

Stauraumbedarf in eine klare Innenaufteilung übersetzen

Jetzt wird aus dem Bedarf aus Schritt 1 ein klares Innenleben. Am besten beginnt man mit den Hängezonen, ergänzt danach Einlegeböden und plant Schubladen nur dort ein, wo sie im Alltag auch etwas bringen.

Die Höhe der Hängezonen richtet sich nach der Kleidung. Lange Mäntel und Kleider brauchen 140–170 cm Hängehöhe. Für Hemden und Blazer reichen meist 90–110 cm. Einlegeböden für gefaltete Kleidung funktionieren gut mit 25–35 cm Fachhöhe. Bei Schubladen ist die Nutzung am angenehmsten, wenn die Oberkante der obersten Schublade auf 90–110 cm liegt.

Für Schuhe passen flache Auszüge oder leicht geneigte Regale im unteren Bereich gut. Dafür sind 18–25 cm Tiefe ein guter Richtwert. Koffer und Saisonartikel gehören nach oben, idealerweise in Fächer mit mindestens 35–45 cm Höhe.

Kurz gesagt:

  • Lange Kleidung: 140–170 cm
  • Kurze Hängeware: 90–110 cm
  • Einlegeböden: 25–35 cm Fachhöhe
  • Obere Schublade: Oberkante auf 90–110 cm
  • Schuhe: 18–25 cm Tiefe
  • Koffer und Saisonales: 35–45 cm Fachhöhe

Passleisten, Fugen und Montagetoleranzen einplanen

Kein Raum ist komplett gerade. Das gilt auch für neuere Schweizer Bauten. Wände und Decken können leicht aus dem Lot sein, und genau das sollte man bei der Planung mitdenken.

Bei Einbauschränken rechnet man deshalb mit Toleranzabständen von mindestens 2 cm zu Wand und Decke. Bei deckenhohen Schränken mit Schiebetüren sind oft sogar 3–5 cm zur Decke und 3 cm zu den Seiten sinnvoll. Diese Abstände werden später mit passgenauen Passleisten verdeckt, die vor Ort auf die Wandkontur zugeschnitten werden.

Eine andere Lösung ist eine schmale Schattenfuge von 2–5 mm. Das wirkt sauber und hilft dabei, dass Türen oder Schubladen bei kleinen Bewegungen im Gebäude nicht klemmen. Gerade bei einem deckenhohen Schrank kann so ein kleiner Abstand am Ende viel Ärger sparen.

Viele Schweizer Möbelanbieter bieten 3D-Konfiguratoren an. Damit lassen sich Raummasse und Innenaufteilung schon vorab prüfen. So fallen Planungsfehler oft auf, bevor bestellt oder montiert wird.

Sind Türart und Innenaufteilung festgelegt, geht es als Nächstes um Material, Oberfläche und Licht.

Schritt 3: Materialien, Oberflächen und Beleuchtung für den Dauerbetrieb wählen

Nach Aufteilung und Türen prägt die Materialwahl vor allem drei Dinge: Optik, Pflege und Preis. In den meisten Fällen besteht nur die Front aus dem sichtbaren, höherwertigen Material. Der Korpus selbst ist meist aus melaminbeschichteter Spanplatte gefertigt.

Korpus- und Frontmaterialien vergleichen

Die Front bekommt im Alltag am meisten ab: Fingerabdrücke, kleine Stösse und ständiges Öffnen und Schliessen. Darum sollte das Material immer zur Wohnsituation passen - nicht nur zum Look.

Material Pflegeaufwand Kratzfestigkeit Feuchtigkeitsempfindlichkeit Kosten (CHF/lfm, Richtwert)
Melamin Sehr gering Hoch Gering CHF 800–1'200
Lackierte MDF-Fronten Mittel Gering Mittel CHF 1'200–1'800
Echtholzfurnier Mittel Mittel Hoch CHF 1'500–2'200
Massivholz Hoch Mittel (reparierbar) Hoch CHF 2'000–3'500

Für Mietobjekte und Familienhaushalte ist Melamin meist die vernünftigste Wahl: widerstandsfähig, pflegeleicht und optisch zurückhaltend. Wer im Schlafzimmer oder Ankleidezimmer mehr Wert auf die Front legt, wählt oft lackierte Flächen oder Furnier. Das sieht gut aus, braucht im Alltag aber meist etwas mehr Pflege.

Neben dem Material machen auch Beschläge, Griffe und Licht einen grossen Unterschied. Genau dort zeigt sich oft, ob ein Schrank auf Dauer angenehm zu nutzen ist.

Beschläge und Zubehör, die den Alltag verbessern

Scharniere und Auszüge sind täglich im Einsatz. An dieser Stelle zu sparen, rächt sich oft schnell. Soft-Close-Scharniere mit 110–120° Öffnungswinkel und 3D-Verstellung helfen dabei, dass Türspalte sauber bleiben und die Fronten geschont werden. Vollauszüge mit mindestens 30–40 kg Tragkraft sorgen dafür, dass auch der hintere Bereich einer Schublade gut erreichbar bleibt.

Bei der Öffnung gibt es einen klaren Alltagsunterschied: Push-to-open wirkt schlicht, reagiert aber empfindlicher auf Fehlausrichtung. Auf glatten Fronten sind zudem Fingerabdrücke schneller sichtbar. Klassische Griffprofile sind oft unproblematischer und sofort verständlich in der Nutzung, können in schmalen Durchgängen aber etwas hervorstehen. In Haushalten mit Kindern sind abgerundete oder versenkte Griffe meist die sicherere Lösung. Kleiderlifte lohnen sich ab einer Schrankhöhe von 240 cm, damit die obere Hängestange ohne Trittleiter erreichbar bleibt.

LED-Streifen mit Sensor - am besten mit Türkontakt oder Bewegungsmelder - verbessern die Sicht im Schrank spürbar, vor allem in Räumen ohne Fenster. Empfohlen wird warmweisses bis neutralweisses Licht mit 2'700–3'000 K und einem Farbwiedergabeindex (CRI) über 90. So lassen sich ähnliche Töne wie Schwarz und Dunkelblau besser auseinanderhalten. Kabelführung und Stromversorgung sollten früh geplant werden, nicht erst kurz vor der Montage. Für LED-Leisten liegen die Kosten in der Schweiz bei rund CHF 100–300 pro Laufmeter.

Oberfläche auf Reinigungsaufwand und Raumklima abstimmen

Hochglanz- und dunkle Glattfronten zeigen Fingerabdrücke schnell und deutlich. Das fällt vor allem rund um Griffe oder bei Push-to-open-Systemen auf. Matte und strukturierte Oberflächen sind im Alltag meist pflegeleichter und passen oft besser zu Familienhaushalten oder Mietwohnungen. Hochglanzfronten eignen sich eher für ruhige Erwachsenenzimmer, in denen der Schrank weniger stark beansprucht wird.

Bei Schränken an Aussenwänden ist in der Schweiz etwas Vorsicht sinnvoll. Kältere Wandflächen können Kondensation fördern, besonders in älteren oder schwächer gedämmten Gebäuden. In solchen Fällen hilft ein Hinterlüftungsabstand von 2–3 cm zur Wand. Ausserdem sollten Spanplatten und lackierte MDF-Fronten an den Kanten sauber versiegelt sein. In dauerhaft feuchten Räumen sind Massivholz oder unversiegelte Furnierfronten eher heikel. Ein stabiles Raumklima mit rund 40–60 % relativer Luftfeuchtigkeit schützt empfindlichere Materialien am besten.

Sind Material und Ausstattung definiert, geht es im nächsten Schritt um Offerten, Montage und Abnahme.

Schritt 4: Offerten vergleichen, Montage organisieren und Abnahme durchführen

Sind Aufbau und Ausstattung festgelegt, geht’s an den Teil, bei dem man leicht Geld liegen lässt: Offerten sauber prüfen, die Montage gut timen und am Schluss genau hinschauen.

Offertunterlagen vorbereiten und Kosten Position für Position vergleichen

Ein gutes Offertdossier spart später Diskussionen. Es sollte alle Punkte enthalten, die für den Schrankbau zählen: Raummasse, Massplan, Innenaufteilung, Material, Oberflächen, Griffart, Licht sowie Besonderheiten wie Schrägen, Sockelleisten, Heizkörper, Steckdosen oder enge Zugänge. Dazu kommt eine bepreiste Leistungsübersicht mit Positionsnummer, Menge, Einheit, Einzelpreis und Gesamtpreis.

Am besten holen Sie mindestens drei Offerten ein. Nur so sehen Sie, wo sich Preise unterscheiden und ob irgendwo etwas fehlt. Wichtig ist, dass die Offerten die Hauptposten separat in CHF ausweisen, zum Beispiel:

  • Korpus- und Frontmaterial
  • Beschläge
  • Innenausbau wie Tablare, Schubladen und Kleiderstangen
  • Oberflächenbehandlung
  • Beleuchtung
  • Lieferung und Montage
  • Aufmass
  • Demontage oder Entsorgung alter Möbel

Ebenfalls in die Abklärung gehören Lieferfrist, Installationsdauer, Zahlungsbedingungen, Garantiebedingungen und die Frage, ob vor Produktion oder Montage noch ein zweites Aufmass gemacht wird.

Zur Einordnung der Kosten: In der Schweiz liegt der Richtwert für einen raumhohen Einbauschrank bei CHF 800–2'500 pro Laufmeter. Bei Premium-Ausführungen mit Massivholz und Beleuchtung kann der Preis auf bis zu CHF 3'000 pro Laufmeter steigen. Montagearbeiten werden meist mit CHF 90–120 pro Stunde verrechnet.

Sind die Preise klar, lässt sich der Einbau viel genauer planen.

Den Montageablauf auf der Baustelle verstehen

Vor der Lieferung sollte der Raum leer sein. Der Boden braucht Schutz, und andere Arbeiten auf der Baustelle sollten mit dem Einbau abgestimmt werden. Sonst steht das Montageteam da, aber der Maler ist noch im Weg oder der Boden ist noch nicht fertig. Das sorgt fast immer für unnötigen Aufwand.

Vor Ort läuft die Montage meist in einer klaren Reihenfolge ab. Zuerst kommt die letzte Masskontrolle. Dabei wird geprüft, ob der Raum noch den Planmassen entspricht. Danach werden die Korpusse gestellt, exakt in Lot und Waage ausgerichtet und an Wand oder Decke befestigt. Erst wenn dieser Teil sauber sitzt, folgen Türen, Schubladen und Auszüge. Zum Schluss wird die Beleuchtung angeschlossen und getestet, danach wird der Arbeitsbereich gereinigt.

Das ist kein Detail am Rand: Saubere Türspaltbilder gibt es nur, wenn der Korpus vorher exakt ausgerichtet wurde. Wird das am Anfang nicht sauber gemacht, ist späteres Nachjustieren oft mühsam.

Abnahme-Checkliste nutzen und Projekt in die Immobilienplanung einbetten

Vor der Unterschrift auf dem Abnahmeprotokoll lohnt sich ein systematischer Rundgang. Prüfen Sie den Schrank Punkt für Punkt:

  • Fugenbild und Spaltmasse
  • Ausrichtung und Lauf der Türen
  • Funktion aller Schubladen und Auszüge
  • Beschläge
  • Oberflächenzustand
  • Standfestigkeit und Befestigung

Auch eingebautes Zubehör wie Kleiderlifte, Schuhregale oder Soft-Close-Systeme sollte einzeln getestet werden. Dasselbe gilt für die Beleuchtung. Wenn etwas nicht stimmt, gehört der Mangel sofort schriftlich ins Protokoll - mit kurzer Beschreibung, Foto und einer abgemachten Frist für die Behebung.

Bei grösseren Umbauten lohnt sich zudem der Blick aufs Ganze. Ein Einbauschrank ist nicht nur ein Möbelstück, sondern oft Teil einer Renovation oder einer späteren Verkaufsplanung. Bei grösseren Renovationen oder beim Verkauf kann Atanos AG in Aargau bei Renovationskoordination und Finanzierungsfragen unterstützen.

Fazit: Schrank pflegen und Wert im Blick behalten

Wer von der Bedarfsklärung und Massaufnahme über Layout, Materialien und Offerten bis zur Montage und Abnahme sauber arbeitet, holt aus Nischen und Dachschrägen spürbar mehr heraus. Und damit das so bleibt, braucht es laufende Pflege.

Funktion, Oberfläche und Wert erhalten

Melaminfronten und lackierte MDF-Fronten reinigen Sie am besten mit einem feuchten Mikrofasertuch und einem milden Reiniger. Danach trocken nachwischen. Furnier- und Holzoberflächen sollten nur leicht feucht gereinigt werden. Bei Glas und Spiegeln gilt: Glasreiniger nicht direkt aufs Material sprühen, sondern auf ein Tuch.

Auch Beschläge und Schienen verdienen ab und zu einen Blick. Prüfen, reinigen und bei Bedarf nachstellen - das reicht oft schon, damit Türen und Auszüge sauber laufen. Muffiger Geruch ist meist ein Warnzeichen. Dahinter steckt oft Feuchtigkeit oder zu wenig Luftzirkulation. Dann heisst es: Ursache prüfen, lüften und das Problem rasch beheben.

Einbauschränke steigern den Nutzwert und sorgen für mehr Ordnung, vor allem im Schlafzimmer, in der Garderobe und im Wohnraum.

Pflege erhält nicht nur die Funktion, sondern auch den Eindruck bei Verkauf oder Vermietung. Gut gepflegte Einbauten wirken bei Besichtigungen hochwertig. Veraltete oder schlecht gepflegte Schränke sehen Käufer oft als Zusatzaufwand - und das kann den Verkaufspreis drücken.

Für Eigentümer zählt also nicht nur die Optik, sondern auch der Nutzen über viele Jahre im Alltag.

Wichtige Punkte für Eigentümer im Aargau

Vier Punkte machen am Ende oft den Unterschied:

  • genau messen
  • die Innenaufteilung vor der Materialwahl festlegen
  • Offerten Position für Position vergleichen
  • die Abnahme mit Protokoll abschliessen

Gerade in älteren Aargauer Liegenschaften mit Dachschrägen und unregelmässigen Wänden zahlt sich saubere Planung aus. Ein Einbauschrank kann eine Dachschräge überhaupt erst nutzbar machen. Oder ein kleines Schlafzimmer so ordnen, dass es deutlich grösser wirkt.

Bei Verkauf, Renovation oder Finanzierung im Aargau lohnt sich eine neutrale Einschätzung. Atanos AG unterstützt Eigentümer im Aargau bei Immobilienbewertung sowie bei Verkaufs-, Finanzierungs- und Renovationsfragen.

FAQs

Wann lohnt sich ein Einbauschrank wirklich?

Ein Einbauschrank lohnt sich vor allem dann, wenn er den ersten Eindruck einer Liegenschaft für potenzielle Käufer klar verbessert. Das hilft dabei, dass sie sich das Eigenheim leichter als ihr künftiges Zuhause vorstellen können.

Auch mit Blick auf den Immobilienwert zahlt sich eine gute Planung aus. Fehlender Stauraum und absehbarer Sanierungsbedarf fliessen oft direkt in die Kalkulation ein.

Wie vermeide ich teure Planungsfehler?

Eine saubere Vorbereitung ist der halbe Erfolg. Wer mögliche Baumängel früh erkennt, spart sich später oft viel Ärger. Denn übersehene Schäden können rasch teure Sanierungen nach sich ziehen.

Für eine realistische Kalkulation helfen professionelle Methoden sowie KI-gestützte Werkzeuge bei der Budgetierung und der Terminkontrolle. Auch bei der Gestaltung lohnt sich ein klarer Blick: Eine klare Raumdifferenzierung kann dazu beitragen, den Immobilienwert auf lange Sicht zu sichern.

Was gehört in eine gute Offerte?

Eine gute Offerte für Ihren Einbauschrank führt alle Details klar und verständlich auf. Dazu zählen die Materialkosten, die berechneten Stunden für Fertigung und Montage sowie die Mehrwertsteuer.

Genauso wichtig ist ein klar abgegrenzter Leistungsumfang. So vermeiden Sie versteckte Kosten und haben eine verlässliche Basis für die Planung und den Preisvergleich.

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